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Geschichte der Physiotherapie Der Ursprung der Physiotherapie liegt weit in der Vergangenheit zurück. Einige Behandlungsmethoden, wie verschiedene Massagetechniken, waren schon vor 4000 Jahren in China bekannt. Etwa zur gleichen Zeit wurde durch religiöse Waschungen die positive Wirkung von Thermal- und Mineralquellen entdeckt. Später nutzten indische Priester spezielle Bewegungsübungen um eine Einheit zwischen Körper und Geist herzustellen. Eine Wandlung dieser Therapieformen in Richtung der heutigen physiotherapeutischen Ansätze geht von dem bekannten Arzt Hippokrates aus... Aber nicht nur im Humanbereich kann die Physiotherapie auf eine lange Geschichte zurück blicken. Auch lässt die Literatur Rückschlüsse zu, dass einige Völker der Antike ihre Pferde schon massiert haben. Daher sind folgende Aussagen meines Erachtens überflüssig: neumodischer Quatsch, früher hätt´s das nicht gegeben, ein Gaul muss arbeiten nicht geknetet werden... Was ist Physiotherapie? Physiotherapie, auch bekannt als Krankengymnastik, ist in der Humanmedizin nicht mehr weg zu denken. Sei es nach Operationen, bei Rückenproblemen oder aber auch bei inneren Erkrankungen kommen Physiotherapeuten zum Einsatz. Die Therapie richtet sich nach dem Befund des Patienten. Ziel ist es den Heilungsprozess zu unterstützen und Wiedererkrankungen zu vermeiden. Dabei kommen verschiedene Therapieformen wie: Bewegungsschulung, Muskelaufbautraining, Muskelentspannung, Elektrotherapie, Wärme- und Kälteanwendungen uvm. zum Einsatz. Physiotherapie beim Tier? In der heutigen Zeit nehmen unsere Tiere die Stelle eines vollwertigen Familienmitgliedes ein und die Behandlung möglicher Erkrankungen ist selbstverständlich geworden. Der Einsatz im Sport stellt hohe Anforderungen an den Körper unseres Sportpartners dar. Aber auch die harmlos erscheinende Freizeitbelastung kann den Körper sehr fordern. Die Physiotherapie stellt neben der tierärztlichen (ggf. osteopathischen) Behandlung ein gutes Therapiemittel dar. Zwar kann der Tierphysiotherapeut nicht wie im Humanbereich Bewegungen über Anleitung und Verständnis einüben, jedoch macht er sich arttypische Reaktionen zu nutze. Auch kann er alle weiteren oben genannten Therapieformen anwenden. Dies setzt natürlich ein umfangreiches Wissen über die Tierart und ihre Verhaltensweisen voraus. Wissenswertes vor der Entscheidung zur Physiotherapie Die Physiotherapie ist keine Behandlung die sprichwörtlich über Nacht wirkt. Zwar können einige Anwendungen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sofort lindern, jedoch ist eine völlige Genesung nicht binnen kürzester Zeit zu erwarten. Der Körper braucht Zeit sich an die neuen Bewegungsmuster zu gewöhnen und diese im Idealfall zu automatisieren. Muskeln, Bänder, Sehnen... werden in dieser Zeit trainiert, gedehnt und gewöhnen sich an ihre neuen Anforderungen... Vor der Wahl eines Therapeuten sollten Sie wissen, dass die Berufsbezeichnung des Tierphysiotherapeuten, Osteopathen etc. nicht geschützt ist und sich daher Jeder so nennen darf. Hinterfragen Sie seinen Ausbildungsgang, Ausbildungsinhalte und auch die Zeit des praktischen Unterrichts. Ein Tierphysiotherapeut darf keine Diagnosen stellen. Er wird bei unklaren Befunden den behandelnden Tierarzt zu Rate ziehen und seine Behandlung erst in Absprache mit ihm durchführen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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